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Großzügige Schenkung von Kunstwerken jüdischer Künstler*innen

Hans-Werner Habbes überreicht in einer feierlichen Zeremonie 2 Kunstwerke als Geschenk an die Jüd. Gemeinde

© 2025│Christoph Hoestermann│Unna

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Am Donnerstag, den 13.11.2025 fand in der Synagoge in Unna-Massen eine besondere Veranstaltung statt: im Rahmen einer schön gestalteten Zeremonie unter der Überschrift „Von Tel Aviv nach Unna“ überreichte der in Unna geborene 81-jährige Hans-Werner Habbes zwei wertvolle Kunstwerke jüdischer Künstler als Schenkung der Jüdischen Gemeinde Ha Kochaw in Unna. Der heute in Erkrath lebende Spender hat selbst keine Angehörige, und wünschte einen würdevollen Ort für die dauerhafte Überlassung der beiden Werke. Im Einzelnen handelt es sich um eine – interessanter Weise – von beiden Seiten gestaltete Zeichnung des jüdischen Künstlers Jankel Adler, aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, sowie um die Skulptur einer Taube, von der in Tel Aviv lebenden Bildhauerin Judith Rosenbaum. Die Zeremonie begann mit Grußworten der Gemeinde-Vorsitzenden Alexandra Khariakova, der Rabbinerin Natalia Verzhbovska sowie der Vorsitzenden des Freundeskreises der Jüd. Gemeinde Dorothea Schäfer. In einem Gespräch  erläuterte der Spender die Geschichte der beiden Werke und wie er selbst sie erworben hatte. Den musikalischen Rahmen mit Liedern des jüdischen Komponisten Friedrich Holländer boten die Dortmunder Sängerin und Schauspielerin Tirzah Haase, begleitet von der Pianistin Armine Ghuloyan dar. Die beiden Werke werden nun dauerhaft in den Räumen der Synagoge ausgestellt und können bei Besuchen besichtigt werden.